Unfallversicherung Vergleich

Unter einer Unfallversicherung versteht man im Gesundheitssystem eine Versicherung gegen die Folgen eines eintretenden Unfalls, sowohl die akuten als auch die längerfristigen in Form einer leichten oder schweren Invalidität sowie teils auch die Todesfolge.

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Die Unfallversicherung deckt eigene Schäden ungeachtet einer Schuldfrage ab. Die Versicherung, die den Verursacher gegen Folgen eines Unfalls für andere versichert, nennt man demnach Haftpflichtversicherung.

Unfallversicherungen decken im Allgemeinen nicht nur die medizinischen Kosten, sondern auch weitere unfallverbundene Kosten wie den Krankentransport sowie längerfristige Folgekosten, wie Abgeltungen für bleibende körperliche Beeinträchtigung, soziale Hilfen wie Übergangsgelder in der Zweitphase nach dem Unfall, Betreuungsbedarf oder Umschulungen bei branchenbedingter Berufsunfähigkeit, bis hin zu Versehrtenrenten sowie Sterbegeld für die Hinterbliebenen. Der genaue Umfang der Leistungen hängt jedoch vom Versicherungsvertrag ab, sowohl bei staatlich-öffentlichen wie bei privaten Versicherungen und Versicherungssystemen.

Eine Besonderheit ergibt sich bei eigenen Folgen eines selbstverschuldeten Unfalls, die also nicht von einer Haftpflichtversicherung übernommen werden. Hier kann es,je nach Umständen und Vertragsbedingungen, zu Regressforderungen seitens des Unfallversicherungsträgers kommen.

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